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"Vegan", "Veganismus"Veganismus ist eine Lebensweise, die danach strebt, so weit wie möglich und praktikabel alle Formen der Ausbeutung von und der Gewalt gegen Tiere für Nahrung, Kleidung oder jeden anderen Zweck auszuschließen. Es ist 1944. Der 2. Weltkrieg ist fast vorbei und dem Holocaust wird bald der Riegel vorgeschoben werden. Donald Watson erkennt, dass der Begriff "vegetarisch" zu schwammig verwendet wird und prägt den Begriff veg-an. Dies geschah so: Donald Watson war bereits als Kind von den verschiedenen Fähigkeiten und der Sanftmütigkeit insbesondere von sogenannten "Nutztieren" beeindruckt und schockiert, als ihm deren "Zweck" für die Menschen bei der Schweineschlachtung auf dem Hof seines Onkels vor Augen geführt wurde. Er entschied sich, vegetarisch zu werden, machte sich aber bald daraufhin mit der "Produktionsweise" von Milch vertraut: Eine Kuh wird ständig geschwängert, die Kälber (vor allem die männlichen) werden ihr entrissen, gemästet und früh ermordet, um "Kalbsfleisch" aus ihnen zu machen. Weibliche Kühe werden durch Überzüchtung, sowie das ständige Laktieren und Gebähren körperlich derart ausgelaugt und entkalkt, dass sie mit nur ca. 5 Jahren umgebracht werden. Dies entspricht einem Alter von ca. 13 Jahren in Menschenjahren, da sogar eine stark überzüchtete Milchkuh bei guten Lebensbedingungen ein Alter von 30 erreichen kann.
Er erkannte, dass er die Ausbeutung von (nicht-menschlichen) Tieren durch den Menschen prinzipiell ablehnte und der Verzehr tierischer Produkte grundsätzlich mit der Finanzierung von Sklaverei, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung und Mord für die sekundären Präferenzen vieler und den finanziellen Profit einiger wenigen Menschen identisch ist. Er nahm sich das Wort "vegetarian" vor und ließ nur den Anfang und das Ende des Wortes zurück. Für das verbleibende "veg-an" legte er eine andere Aussprache fest. All dies, um die rein pflanzliche Ernährungsweise von der vegetarischen abzugrenzen. Veganismus ist keine Sekte, keine Essstörung und keine irrelevante, persönliche Entscheidung, sondern konsequent gelebter Vegetarismus und Ehrfurcht vor dem Leben anderer in möglichst vielen Bereichen des eigenen Lebens - nicht nur in der Ernährung. Mit dieser Erklärung soll der Vegetarismus nicht kleingeredet werden - im Gegenteil. Vegetarisch lebende Menschen haben bereits einen großen, ersten Schritt getan um sich von der (fast überall auf der Welt) bereits im Kindesalter als selbstverständlich indoktrinierten Missachtung des Lebens nicht-menschlicher Individuen zu emanzipieren. Eine rein pflanzliche Lebensweise ist lediglich konsequenter, muss dabei aber nicht ungesund, asketisch oder langweilig sein. All dies kann sie zwar auch sein - das geschieht dann allerdings aus Inkompetenz oder ist die Folge der persönlichen Entscheidung des betreffenden Individuums. Angesichts der Tatsache, dass es viel mehr essbare Pflanzen als sogenannte "Nutztiere" und deren Sekrete gibt, führen Veganer nur dann ein langweiliges Leben, wenn sie es so wollen oder nicht besser wissen. Die vorliegende Website ist ein Versuch, über möglichst viele Themen, nicht nur die Ernährung, aufzuklären.
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