Milch ist ungesund

Wo sie fließt, fließt auch Blut.

Mit Ermunterungen und Werbebotschaften à la "Die Milch machts !" wachsen wir alle auf.
Sie wird uns als unverzichtbar für eine gesunde Ernährung in die Wiege gelegt. Sie steckt als Pulver in fast jedem konventionellen Schokosüßkram.

Wenn sich in Studien nun das genaue Gegenteil herausstellt, dann handelt es sich um eine kritische Betrachtung dieses artfremden Sekrets, gegen die sich die Psyche der meisten gründlich konditionierten Menschen wehrt.

Aber ganz unabhängig davon, ob Menschen wilde Rinder oder die Vorfahren der Ziegen u.a. irgendeinmal eingefangen und selektiv gezüchtet haben, um an ihre Sekrete und ihr Fleisch zu kommen und sich einige wenige darauf ein profitables Imperium aufgebaut haben -

Die Milch einer anderen Spezies ist für den Menschen nicht gesund.
Sie wird aber als gesund und sogar lebensnotwendig beworben. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Der Konsument entscheidet, ob er die Lügen der Werbung glauben möchte.

Die natürliche Aufgabe von Milch war und ist die Aufzucht kleiner Kälber, Ziegen und anderer Jungtiere der jeweiligen Spezies - und nicht die von Menschen, geschweige denn bis an deren (mehr oder weniger) natürliches Lebensende.

Es gibt unbequeme Tatsachen, die von den Werbemachern und den menschlichen "Milchproduzenten" aus Eigennutzen verschwiegen werden: Tierische Milch und ihre Produkte machen Menschen nachweislich süchtig. Außerdem gedeiht v.a. Darmkrebs unter regelmäßigem Käsekonsum ganz vortrefflich.

Wachstumshormone

Child Pouring Milk at the KLH Day Care Center
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Milch enthält nicht nur Nährstoffe, die auf den Bedarf eines Kalbs zugeschnitten sind, sondern auch Wachstumshormone.

Hierbei spielt Bio oder nicht oder die Tatsache, ob die Tiere jemals Hormone in ihrem Leben gespritzt bekommen oder nicht, keine Rolle; Wachstumshormone stecken in der Milch jedes Säugetiers.

Das liegt in der Natur der Sache.

Die enthaltenen Wachstumshormone sind auf den Bedarf der Jungen der betreffenden Spezies zugeschnitten.

Wachstumshormone, die auf den Bedarf von Kälbern zugeschnitten sind, stellen aber ein Problem für den menschlichen Körper dar, wie sich in einer steigenden Anzahl von Studien zeigt.

Der regelmäßige Milchkonsum erhöht, wie bereits mehrfach in diversen Studien nachgewiesen(*), das Risiko an Brustkrebs (bei Frauen) oder Prostatakrebs (bei Männern) zu erkranken.

* Referenzen: GLOBOCAN 2000, Lyon, International Agency for Reasearch on cancer – IARCPress, 2001: http://www.iarc.fr/;
Plant, Dein Leben in Deiner Hand, S. 120 ff.;
Li XM et al. In Medical Hypotheses, 2003, Feb., 60(2), S. 268-275

Laktose

Je nach Produkt kommt Laktose in den Mengen 1,5 % bis 8 % vor.

Laktose-Intoleranz ist bei vielen Menschen weltweit stark verbreitet und betrifft vor allem dunkelhäutige und asiatische Menschen, aber auch eine steigende Anzahl hellhäutiger, europäischer und kaukasischer Menschen.

Symptome können Magen-Darm-Verstimmungen, Durchfall und Blähungen sein. Diese Beschwerden sind meist chronisch und/oder wiederkehrend und verschwinden, wenn sich der Betroffene laktosefrei ernährt.

Mehr Sinn würde es jedoch machen, ganz auf pflanzliche Alternativen umzusteigen. Lesen Sie hier mehr über die vielen pflanzlichen Alternativen zu Milch und Eiern. Zudem bewirkt Laktose laut zahlreicher Studien(**) ein erhöhtes Risiko für beide Arten von Diabetes 1 und 2.

Diabetes 1 ganz begünstigt werden, wenn der Konsum bereits im Säuglings- und Kleinkindalter beginnt.

** Referenz: Virtanen et al. In Diabetologigia, 1994, Apr., 37(4),S. 381ff. Und Karjalainen et al. In Scandinavian Jounal of Immunology, 1994, Dec., 40(6) S. 623 ff.;
Nilsson et al. In American Jounal Of Clinical Nutrition, 2004, Nov., 80(5), S. 1246 – 1253; Hoppe et al. InEuropean Journal Of Clinical Nutrition, 2005, Mar., 59(3), 393-398

Die Calcium-Lüge

Milch enthält zwar eine Menge Calcium; tierisches Eiweiß und Phosphor erschweren allerdings die Aufnahme im Körper.

Die WHO (World Health Organization) empfiehlt mehr Verzehr von Obst und Gemüse sowie mehr Bewegung, um Calciummangel und Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) im Alter vorzubeugen (***).

*** Referenz: WHO/FAO, Diet, nutrition, and the prevention of chronic disease. Report of the Joint WHO/FAO expertconsultation, 26 April 2002.

Es gibt effektive und gesunde pflanzliche Calciumlieferanten.

Tierische Calciumquellen sind nach dem heutigen Stand der Forschung eher widersinnig.

Weitere Risiken

Ein regelmäßiger Konsum, wie er in den westlichen Ländern seit langem gegeben ist und nun leider auch in den übrigen Regionen der Welt anzieht, steht ebenfalls in Verbindung mit:

  • Alzheimer
  • - siehe auch: http://www.naanoo.com/live/enthullt-milch-erhoht-risiko-fur-alzheimer-gnimedhttp://archneur.ama-assn.org/cgi/content/full/2010.84?home#AUTHINFO

  • Parkinson
  • - siehe auch: Annals Of Neurology. 2002, Dec., 52(6), S. 793-801

  • Akne
  • - siehe auch:Danby in Journal Of The American Academy Of Dermatology, 2005, 52, S. 360-362

  • Prostatakrebs
  • und

  • Eierstockkrebs
  • Siehe auch:

    Chan JM, Stampfer MJ, Ma J, Gann PH, Gaziano JM, Giovannucci E. Dairy products, calcium, and prostate cancerrisk in the Physicians’ Health Study. Am J Clin Nutr. 2001;74:549-554;
    Chan JM, Gann PH, Giovannucci EL. Role of diet in prostate cancer development and progression.J Clin Oncol.2005;23:8152-8160;
    Cramer DW, Harlow BL, Willet WC. Galactose consumption and metabolism in relation to the risk of ovarian cancer.Lancet. 1989;2:66-71.

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