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Subventionen für den täglichen MassenmordSubventionen in der europäischen LandwirtschaftDas heißt, egal, ob wir das befürworten oder nicht - unsere Steuergelder ermöglichen die "Fleischproduktion" und andere Formen der Tierausbeutung. "Warum soll mich das jucken ?"Der Einsatz unserer Steuergelder sollte uns alle jucken, denn es kann nicht sein, dass der Gewinn privatisiert wird, die Kosten jedoch auf die Allgemeinheit (und somit auf alle Steuerzahler, egal, ob vegetarisch, vegan oder nicht) abgewälzt werden. Diese Kosten sind : Tierische Produkte werden künstlich billig gehalten
Vor allem bei pflanzlichen Bio-Produkten ist das Preisgefälle so enorm, dass sich viele Menschen, die den Vegetarismus und (erst recht den) Veganismus ablehnen, auf die teuren Preise vieler pflanzlicher Produkte berufen. Wie ist es möglich, dass sich jedes Schulkind in der großen Pause ein Brötchen mit Leberkäse kaufen kann, den meisten Familien aber das Geld für täglich frisches Obst und Gemüse fehlt ? In den Köpfen vieler Mischköstler spukt das Gerücht, dass es sich nur "reiche Leute" leisten können vegan zu leben.
Dies ist aber nicht nur eine Konsequenz der billigen Produktionsweise bzw. miesen Haltungsbedingungen, sondern wird durch die staatliche Subventionierung der "Tierproduktion" ermöglicht. Wie kann der Konsument und Steuerzahler - egal, ob vegan, vegetarisch oder keins von beidem - dieser monströsen und sozial ungerechten Situation entgegenwirken ? Denn Steuerzahler und Konsumenten sind wir alle, vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Super-Yuppie. Somit sind wir alle mitverantwortlich. Aber es gibt doch immer mehr Vegetarier und Veganer, oder ?Ja, das stimmt - zum Glück. (Wäre ja noch schöner, wenn nicht.) Nach Jahrzehnten des übermäßigen Konsums von tierischen Produkten ist in einigen Industrieländern - vor allem aus gesundheitlichen Gründen - ein Trend zum Vegetarismus und Veganismus feststellbar. Dennoch wird weltweit nicht weniger Fleisch produziert. Stattdessen werden die ständig steigenden Überschüsse der Fleischproduzenten zu Billigpreisen in Entwicklungsländer exportiert. Dies wiederum führt zu mehr und mehr Fleischkonsum in den Entwicklungsländern. Gleichzeitig werden sämtliche lokale Märkte durch das "Billigfleisch" zerstört; pflanzliche Nahrungsmittel verkaufen sich immer schlechter und die lokale Wirtschaft wird mehr und mehr abhängig von Zuwendungen aus den reichen Ländern, die die Misere überhaupt erst verursacht haben. Dasselbe Phänomen ist bei Milch zu beobachten. So ruiniert europäisches Milchpulver z.B. schon lange die afrikanischen Märkte. Fazit:Die Subventionen müssen woanders hin.... der muss eine gerechtere, kontruktivere Subventionierung für den (ökologischen) Anbau von Pflanzen und für die Entwicklung erneuerbarer Energien fordern. Nicht die Tierausbeutung braucht unsere Unterstützung, sondern die auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Industrien. Wir, und damit sind alle Konsumenten und Steuerzahler gemeint, können uns aber nicht auf die Reaktionsgeschwindigkeit der Politiker verlassen. Wir müssen dem Markt auch durch unseren täglichen Konsum signalisieren, dass wir NEIN zu diesem System der globalen Ausbeutung sagen,
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