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Omega 3 FettsäurenBestimmte Omega 3 Fettsäuren unterstützen die Gesundheit des menschlichen Herzen und die Gehirnentwicklung bei Kindern und in Embryonen. Insbesondere Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) wurden in zahlreichen Studien für diesen Effekt verantwortlich gemacht. Da Omega 3 Fettsäuren in Fischen vorkommen, wurde leichter Hand beides miteinander gleichgesetzt und in Umlauf gebracht, dass Fischöl vor Herzinfarkten schütze und essentiell für die Kindesentwicklung sei. Dies ist aber, wie sich nur wenige Zeit später zeigte, ein Trugschluss. Fischöl ist nicht die beste QuelleWie kam es überhaupt zum Hype um diese Fettsäuren ? U.S.-Amerikanische Studien postulierten in den 90ern des vorigen Jahrhunderts, dass Fischöl zur Prävention von koronarer Herzerkrankung eingesetzt werden sollte. Dies gründete auf der Beobachtung in lediglich 4 klinischen Versuchen, dass es Herzinfarktpatienten nach dem Konsum von Fischöl kurzzeitig besser ging und sie erst einmal keinen Herzinfarkt erlitten. Was weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass es denselben Patienten 5 Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Studie und trotz andauerndem Konsum von Fischöl genauso schlecht, manchen sogar schlechter als zuvor ging. Die Kontrollgruppe aber, die kein Fischöl konsumiert hatte, neigte deutlich weniger zu Herzkrankheiten und -infarkten Wer sich hierfür interessiert, kann Nachforschungen über die DART-(1)-study und die DART-2-study anstellen. Männer, die 5 Jahre zuvor nur an Angina Pectoris gelitten und daraufhin kurzzeitige Erleichterung durch Fischöl erfahren hatten, hatten mittlerweile einen oder mehrere Herzinfarkte hinter sich. Die langfristigen Folgen des Fischölkonsums werden allerdings allzu gerne unter den Teppich gekehrt, da der Nahrungsmittelergänzungsmarkt, an dem die Pharmaindustrie mitverdient, seit Veröffentlichung der optimistischen, ersten Ergebnisse boomt. Die Folgen des Unterschlagens der Langzeitfolgen von stetigem Fischölkonsum sind verheerend; die Infarktrate ist in den letzten Jahren nicht gefallen, sondern gestiegen. In den europäischen Ländern betreffen nur etwa ein Drittel (24 bis 42 %) aller Infarkte ältere Menschen im Alter von über 74 Jahren. Fischöl wird heutzutage mit hochwertigen Omega 3 Fettsäuren gleichgesetzt - und letztere werden als ebenso wichtig wie Vitamin C beworben. Beides zu Unrecht. Haben Veganer einen Vorteil ?Fischöl ist eine billige, aber offensichtlich ungesunde Quelle. Vegan lebende Menschen haben hier einen ganz klaren Vorteil gegenüber nicht vegan lebenden. Kurzkettige Omega 3 Fettsäuren kommen zuhauf in Leinsamen(öl) und Rapsöl vor; der menschliche Körper baut diese selbstständig zur langkettigen Eicosapentaensäure (EPA) um; EPA wiederum steht mit gesunden Herzen und gesunder Gehirnentwicklung in Verbindung. Es wurde in zahlreichen Studien bewiesen, dass bei pflanzlichen Lebensmitteln weniger Stoffwechselabfallprodukte anfallen als bei tierischen. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, warum tierische O3FS Langzeitschäden anrichten und pflanzliche nicht. Siehe auch:
Prof. Dr. Jenkins.
Falls sich eine zusätzliche Zufuhr als notwendig herausstellt um Herzinfarkten vorzubeugen und die Gehirnentwicklung zu verbessern, so sei dies auf rein pflanzlichem Wege möglich - zum Beispiel aus Algen. Prof. Dr. Jenkins fügt hinzu: Der Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln aus Fischöl ist also nicht nur widersinnig und selbstdestruktiv, sondern auch umweltfeindlich. Man darf außerdem annehmen, dass menschliche (und tierische) Körper nicht wie einfache Baukastensysteme funktionieren, sondern Organismen sind, in denen ständig hochkomplexe, chemische Vorgänge ablaufen und die daher die benötigten Verbindungen bei Bedarf "lieber" selber biosynthetisieren als mit komplexen, fremdkörperartigen Endprodukten - dazu von einer anderen Spezies - überflutet zu werden. Liefern Sie Ihrem Körper also die besten Rohstoffe - aus pflanzlichen Quellen. Diese sind :
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